Ursprüngliche Ziele für die GV

Dies waren unsere Ziele vor der ergangenen Einladung am 12.2.2016

A Eckpunkte

1) Beschluss vom Sommer 2013: Es wurde mit problematischem juristischen Druck sowie vielen falschen, unvollständigen Informationen und Versprechungen für den angeblich notwendigen Zusammenschluss der kanadischen Projektgesellschaften zur COGI LP um Zustimmung geworben.

2) Sommer 2015: Ein anderer Versuch, mit problematischen, juristischen Argumenten die Ausschüttungen 2013 zurückzufordern, vorgeblich um die Insolvenz zu verhindern. Aber: auch wenn alle Gesellschafter gezahlt hätten, hätte das Geld bei weitem nicht ausgereicht, um die Schulden der Bank zu tilgen: Die Geschäftsführung wollte nämlich ca. 4,5 Mio. EURO selbst behalten, hätte mit den um diesen Betrag verminderten Rückzahlungen die Insolvenz jedoch nicht aufhalten können. Unser Vorschlag zur Komplett-Ablösung der Bankdarlehen (Sanierungskonzept „Stoecker-Plan“) wurde von POC verworfen.

3) Das Insolvenzaussetzungsverfahren (CCAA) führte dazu, dass wir an Originaldokumente herankamen, die zeigten, dass bereits in 2013 über die Hälfte des Eigenkapitals abgeschmolzen war (obwohl damals der Ölpreis noch hoch war). Dies dürfte wohl auch der Grund dafür sein, dass wir erst jetzt in 2016 die Jahresabschlüsse für 2013 erhalten.

4) Unsere Einschätzung im September 2015, dass die Insolvenz nicht abzuwenden ist, bestätigte sich bereits Ende Oktober 2015, Ende Dezember 2015 stellte der Insolvenzverwalter dann sogar den Bankrott der kanadischen Gesellschaft fest.

B Was gibt es jetzt zu tun?

1) Da sich die Geschäftsführung in Berlin mit der zurückerstatteten Ausschüttung 2013 von ca. 8,5 Mio. zumindest teilweise finanziert, ist unser Hauptziel, weitere Kosten zu vermeiden, um den Gesellschaftern möglichst viel von ihrem Geld zurückzahlen zu lassen.

2) Dazu hatten wir Anfang Januar 2016 in direkten Gesprächen mit der Geschäftsführerin, Monika Galba, gefordert:

  • Als Abschlag zunächst 50% (4,25 Mio. Euro) an die Anleger zurückzuzahlen, da sich die Geschäftsführung zuerst in ihrer Beschlussvorlage vom Juli 2015 und dann explizit auf den Gesellschafterversammlungen im September 2015 verpflichtet hat, die Gelder ausschließlich zweckgebunden zur Vermeidung der Insolvenz einzusetzen,
  • eine gemeinsame Gesellschafterversammlung für alle 6 Fonds abzuhalten,
  • die Einleitung eines Liquidationsverfahrens zu prüfen, um die Kosten zu begrenzen und
  • einen Beirat zu etablieren, der diesen Prozess eng begleitet und zwar nur einen Beirat für alle sechs Fondsgesellschaften.

3) Die Ironie ist, dass die Geschäftsführung zur Vermeidung einer Insolvenz die 8,5 Mio. Euro (unseres Erachtens unrechtmäßig) einbehält, um die vielen Prozesse zur Rückzahlung dieser Gelder möglichst lange führen zu können, an deren Ende (mit Anwalt-, Gutachten- und Gerichtskosten) dann doch alles Geld aufgebraucht sein wird. Selbst wenn alle Prozesse von den Gesellschaftern gewonnen würden, werden die klagenden Anleger mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Kosten sitzen bleiben.

4) Unser Ziel ist es daher, auf der Gesellschafterversammlung einen Weg zu finden, möglichst schnell und möglichst viel Geld von POC an die Gesellschafter zurückzuzahlen zu lassen.

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